EODATA auf einer virtuellen Windows-Maschine bei CODE-DE-Lab einbinden
Die CODE-DE-Lab Cloud enthält EODATA, ein Repository für Erdbeobachtungsdaten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie von einer virtuellen Windows-Maschine in der Cloud darauf zugreifen.
Bei Maschinen, die ab dem 20. Dezember 2023 erstellt wurden, sollte dies innerhalb weniger Minuten nach der ersten erfolgreichen Anmeldung automatisch erfolgen, sofern sie mit Ihrem Projektnetzwerk und dem Netzwerk eodata_ verbunden sind. Falls diese Software auf Ihrer VM fehlt, können Sie
EODATA mit einer der in diesem Artikel beschriebenen Methoden konfigurieren oder
eine neue Instanz mit einem ausreichend aktuellen Image erstellen, das das EODATA-Repository automatisch einbinden kann.
Inhalt dieser Anleitung
Zugriff auf EODATA auf virtuellen Maschinen mit automatischer EODATA-Einbindung
Zwei Möglichkeiten für den Zugriff auf EODATA auf virtuellen Maschinen ohne automatische EODATA-Einbindung
Mit kostenlosen, quelloffenen Werkzeugen: Rclone, WinFSP und NSSM
Mit der kostenlosen Version von Air Live Drive
Voraussetzungen
Nr. 1 Konto
Sie benötigen ein Hosting-Konto bei CODE-DE-Lab mit Zugriff auf die Horizon-Oberfläche: https://identity.cloudferro.com/auth/realms/CODE-DE3/account/.
Nr. 2 Eine virtuelle Maschine mit Windows
Falls Sie noch keine virtuelle Maschine haben, verwenden Sie den Artikel Wie erstelle ich eine neue Linux-VM im OpenStack-Dashboard (Horizon)? als Grundlage zum Erstellen einer Instanz.
Passen Sie das dort beschriebene Vorgehen wie folgt an:
Verwenden Sie unter Source ein Windows-Image.
Die Windows-VM muss eodata.code-de.org auflösen und über HTTPS auf Port 443 erreichen können.
Wenn Sie ausschließlich über das Horizon-Dashboard auf Ihre Instanz zugreifen möchten, können Sie folgende Schritte der Anleitung auslassen:
das Erstellen einer Floating IP,
die Verwendung der Sicherheitsgruppe allow_ping_ssh_icmp_rdp sowie
die Anweisungen zur SSH-Verbindung.
Die Anweisungen zur SSH-Verbindung aus diesem Artikel gelten nicht für Windows-VMs. Virtuelle Windows-Maschinen werden üblicherweise über RDP gesteuert. Bei dieser Methode können Sie eine Weiterleitung über einen Bastion-Host verwenden, um die Verbindungssicherheit zu erhöhen: Verbindung zu einer Windows-VM über RDP durch einen Linux-Bastion-Host (Portweiterleitung)
Zugriff auf EODATA auf virtuellen Maschinen mit automatischer EODATA-Konfiguration
Die Windows-VM muss eodata.code-de.org auflösen und über HTTPS auf Port 443 erreichen können.
Melden Sie sich auf Ihrer virtuellen Maschine mit dem Systemkonto Administrator an.
Öffnen Sie This PC. Das EODATA-Repository sollte dort im Abschnitt Devices and drives unter dem Laufwerksbuchstaben Y eingebunden sein:
Bemerkung
Falls das Repository noch nicht angezeigt wird, warten Sie bis zu einer Minute, bis die Einbindung abgeschlossen ist.
Öffnen Sie es mit einem Doppelklick. Nun sollte der Inhalt des EODATA-Repositorys erscheinen:
Verzeichnisnamen wie Landsat-5 oder Sentinel-2 entsprechen den Satelliten, von denen die Bilder stammen.
Sie können die Daten nun auf die Festplatte Ihrer VM kopieren oder mit Ihrer Verarbeitungssoftware öffnen. Achten Sie im zweiten Fall darauf, dass die Software ihre Ergebnisse nicht im EODATA-Repository speichert, da Sie dort keine Schreibberechtigung haben.
Bemerkung
Der restliche Artikel behandelt virtuelle Maschinen mit Images ohne automatische Einbindung.
Zugriff auf EODATA auf virtuellen Maschinen ohne automatische EODATA-Einbindung
Die folgenden Methoden zur Einrichtung des Zugriffs auf das EODATA-Repository werden beschrieben:
Mit quelloffener Software. Bei dieser Methode werden Werkzeuge wie Rclone, WinFSP und NSSM verwendet.
Mit Air Live Drive. Hier kommt die kostenlose Version dieser proprietären Software zum Einsatz.
Die kostenlose Version von Air Live Drive (Methode 2) sollte ausreichen, wenn Sie auf Ihrer virtuellen Maschine nur auf das EODATA-Repository und keinen anderen Object Storage zugreifen möchten. Für den gleichzeitigen Zugriff auf das EODATA-Repository und beispielsweise private Object-Storage-Container auf CODE-DE-Lab FRA1-3 verwenden Sie Methode 1.
Methode 1: Mit quelloffener Software auf EODATA zugreifen
Verwendete Werkzeuge: Rclone, WinFSP und NSSM
Rclone bietet Funktionen wie die Verwaltung von Dateien im Cloud-Speicher und die Synchronisierung zwischen Dateisystemen. In diesem Artikel verwenden Sie den Befehl rclone mount, um Object Storage auf Ihrer Windows-VM einzubinden.
WinFSP ermöglicht den Zugriff auf benutzerdefinierte Dateisysteme unter Microsoft Windows. In diesem Ablauf ermöglicht es Rclone, den S3-Speicher einzubinden.
NSSM ist eine Dienstverwaltung. Sie verwenden sie hier, um die automatische Einbindung von Object Storage zu konfigurieren. NSSM wird über die Befehlszeile ausgeführt.
Die Umgebung vorbereiten
Melden Sie sich auf Ihrer virtuellen Maschine mit dem Konto Administrator an. Öffnen Sie PowerShell und führen Sie den folgenden Befehl aus, um ein Verzeichnis für Rclone zu erstellen und dorthin zu wechseln:
mkdir C:\rclone; cd C:\rclone
Lassen Sie PowerShell geöffnet und öffnen Sie einen Browser auf Ihrer virtuellen Maschine. Rufen Sie https://rclone.org/downloads auf. Dort sollte eine Tabelle mit Links zu den verschiedenen Versionen erscheinen:
Laden Sie die Rclone-Version für die Plattform Intel/AMD - 64 Bit und das Betriebssystem Windows herunter.
Es sollte ein ZIP-Archiv heruntergeladen werden. Im Browser Microsoft Edge sieht dies so aus:
Öffnen Sie das ZIP-Archiv. Es sollte ein Verzeichnis enthalten, das Sie mit einem Doppelklick öffnen. Sein Inhalt sollte so aussehen:
Kopieren Sie den Inhalt dieses Verzeichnisses nach C:\rclone, das Sie zuvor mit PowerShell erstellt haben.
Wechseln Sie zurück zum Browser. Rufen Sie https://winfsp.dev/rel/ auf und klicken Sie auf Download WinFsp Installer:
Führen Sie das heruntergeladene Installationsprogramm aus. Die Installation ähnelt der anderer Windows-Programme. Im Schritt Custom Setup müssen Sie jedoch eine Auswahl treffen:
Behalten Sie die Standardwerte bei, um nur Core zu installieren, und klicken Sie auf Next.
Öffnen Sie nach der Installation den Browser auf Ihrer virtuellen Windows-Maschine. Rufen Sie https://nssm.cc/download auf
Klicken Sie auf den Link im Abschnitt Latest relase:
Es sollte eine ZIP-Datei heruntergeladen werden, die ein Verzeichnis enthält. Dessen Inhalt sollte so aussehen:
Öffnen Sie das Verzeichnis win64. Es sollte die ausführbare Datei nssm enthalten:
Kopieren Sie diese Datei nach C:\rclone
EODATA einbinden
Erstellen Sie das folgende Verzeichnis und öffnen Sie es im Windows-Dateimanager:
C:\Users\Administrator\.config\rclone
Erstellen Sie dort eine Textdatei namens rclone.conf. Stellen Sie sicher, dass ihre Erweiterung .conf und nicht .txt lautet. Öffnen Sie sie mit Notepad oder einem anderen Texteditor wie Notepad++.
Jeder Abschnitt dieser Datei zur Einbindung von Object Storage beginnt mit seinem Namen in eckigen Klammern. Darunter stehen die Verbindungsparameter des Object-Storage-Containers einschließlich des Schlüsselpaars. Fügen Sie den folgenden Abschnitt hinzu. Er enthält die Angaben für die Verbindung zum EODATA-Repository.
Ersetzen Sie in der folgenden Konfiguration YOUR_EODATA_ACCESS_KEY durch den access-Schlüssel und YOUR_EODATA_SECRET_KEY durch den secret-Schlüssel, die Sie zur Einbindung von EODATA verwenden. Wie Sie diese Zugangsdaten erhalten, hängt von der verwendeten Cloud ab. Weitere Informationen finden Sie in Wie man Zugangsdaten für den Zugriff auf EODATA auf einer VM auf CODE-DE-Lab erhält.
[EODATA]
type = s3
provider = Other
access_key_id = YOUR_EODATA_ACCESS_KEY
secret_access_key = YOUR_EODATA_SECRET_KEY
endpoint = https://eodata.code-de.org
region = s3.fra1-3.cloudferro.com
force_path_style = true
v2_auth = false
Bemerkung
Achten Sie beim Endpunkt in Ihrer Konfiguration auf das richtige Präfix: http:// oder https://.
Wechseln Sie zurück zu PowerShell. Falls Sie sich dort nicht im Verzeichnis C:\rclone befinden, wechseln Sie mit folgendem Befehl dorthin:
cd C:\rclone
Führen Sie nun den folgenden Befehl aus, um die Verbindung zum Object-Storage-Container zu testen:
.\rclone.exe lsd EODATA:eodata
Sie sollten eine Ausgabe wie diese sehen:
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Einbindung zu testen. Falls das EODATA-Repository nicht unter dem Laufwerksbuchstaben Y eingebunden werden soll, passen Sie den Befehl entsprechend an.
.\rclone.exe mount --read-only EODATA:eodata Y:
Sie sollten folgende Meldung erhalten:
The service rclone has been started.
Öffnen Sie This PC. Das EODATA-Repository sollte dort eingebunden sein:
Sein Inhalt sollte so aussehen:
Drücken Sie bei aktivem PowerShell-Fenster CTRL+C, um die testweise Einbindung zu beenden. Sie sollten folgende Ausgabe erhalten:
The service rclone has been stopped.
Das EODATA-Repository sollte nun nicht mehr unter This PC sichtbar sein.
Falls CTRL+C die testweise Einbindung nicht beendet, aktivieren Sie das PowerShell-Fenster mit einem Linksklick. Drücken Sie einen Buchstaben, beispielsweise A, und anschließend erneut CTRL+C.
Schließen Sie PowerShell noch nicht.
Die automatische Einbindung von EODATA konfigurieren
Sie haben das EODATA-Repository erfolgreich auf Ihrer virtuellen Windows-Maschine eingebunden. Nach einem Neustart müssten Sie es jedoch erneut mit Rclone einbinden. Um dies zu vermeiden, können Sie die automatische Einbindung konfigurieren.
Schließen Sie das vorherige PowerShell-Fenster, falls es noch geöffnet ist. Dadurch sollte das EODATA-Repository aus This PC verschwinden. Aktualisieren Sie andernfalls das Fenster per Rechtsklick und Refresh.
Wechseln Sie zurück zu PowerShell und führen Sie folgenden Befehl aus:
.\nssm.exe install
Das folgende Fenster sollte erscheinen:
Klicken Sie auf die Schaltfläche … neben dem Textfeld Path:.
Wählen Sie den Speicherort von Rclone. Wenn Sie dieser Anleitung gefolgt sind, lautet er:
C:\rclone\rclone.exe
Geben Sie im Textfeld Arguments folgenden Code ein. Ersetzen Sie E: durch den gewünschten Laufwerksbuchstaben.
mount --read-only EODATA:eodata Y:
Warnung
Stellen Sie sicher, dass unter dem gewählten Laufwerksbuchstaben noch nichts eingebunden ist.
Geben Sie im Textfeld Service name: den Wert EODATA ein.
Öffnen Sie die Registerkarte Log on und wählen Sie This account:. Geben Sie im zugehörigen Textfeld Administrator ein. Tragen Sie das Passwort dieses Kontos in die Textfelder Password: und Confirm: ein.
Klicken Sie auf Install service.
Wechseln Sie zurück zu PowerShell und starten Sie den soeben erstellten Dienst mit folgendem Befehl:
.\nssm.exe start EODATA
Sie sollten folgende Meldung erhalten:
EODATA: START: The operation completed successfully.
Das EODATA-Repository sollte nun dauerhaft eingebunden sein, auch nach einem Neustart Ihrer virtuellen Maschine. Testen Sie dies, indem Sie die Maschine neu starten und prüfen, ob das EODATA-Repository weiterhin unter This PC erscheint.
Sie können die Daten nun auf die Festplatte Ihrer VM kopieren oder mit Ihrer Verarbeitungssoftware öffnen. Achten Sie im zweiten Fall darauf, dass die Software ihre Ergebnisse nicht im EODATA-Repository speichert, da Sie dort keine Schreibberechtigung haben.
Methode 2: Mit Air Live Drive auf EODATA zugreifen
Air Live Drive ist proprietäre Software. Die kostenlose Version sollte für den Zugriff auf das EODATA-Repository ausreichen. Im Gegensatz zur vorherigen Methode erfolgt die Konfiguration über eine grafische Benutzeroberfläche.
Air Live Drive herunterladen
Melden Sie sich auf Ihrer virtuellen Maschine mit dem Konto Administrator an.
Rufen Sie im Browser https://www.airlivedrive.com/en/download/ auf.
Klicken Sie auf DOWNLOAD:
Air Live Drive installieren
Führen Sie das heruntergeladene Installationsprogramm aus und installieren Sie das Programm.
EODATA einbinden
Nach der Installation und dem Start des Programms sollte dieses Fenster erscheinen:
Klicken Sie auf Add Cloud Disk. Das folgende Fenster sollte erscheinen:
Klicken Sie auf S3.
Das Formular zur Eingabe der Zugangsdaten sollte erscheinen:
Geben Sie im Textfeld REST endpoint Folgendes ein:
https://eodata.code-de.org
Ermitteln Sie die Zugangsdaten für das EODATA-Repository. Das Vorgehen hängt von Ihrer Cloud ab. Weitere Informationen finden Sie in Wie man Zugangsdaten für den Zugriff auf EODATA auf einer VM auf CODE-DE-Lab erhält.
Geben Sie den passenden access-Schlüssel im Textfeld Access Key ID und den secret-Schlüssel im Textfeld Secret Key ID ein.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Connecto to a specific bucket.
Geben Sie im Textfeld Bucket: den Wert eodata ein.
Ihr Formular sollte nun so aussehen:
Klicken Sie auf OK.
Das EODATA-Repository sollte nun im Fenster von Air Live Drive sichtbar sein:
Klicken Sie auf das Zahnradsymbol rechts neben Connect. Das folgende Fenster sollte erscheinen:
Wählen Sie Mount as read only.
Optional können Sie Connect at startup aktivieren, damit die Einbindung nach dem Start von Air Live Drive automatisch erfolgt.
Klicken Sie auf Close.
Vor der Einbindung können Sie den Laufwerksbuchstaben im Dropdown-Menü wählen.
Klicken Sie auf Connect. Nun sollte ein Fenster mit dem Inhalt des EODATA-Repositorys erscheinen:
Das Repository sollte auch unter This PC sichtbar sein:
Bemerkung
Wenn Air Live Drive automatisch nach dem Windows-Start ausgeführt werden soll, öffnen Sie über das Zahnradsymbol unten links die Options und aktivieren Sie Run Air Live Drive at login.
Sie können die Daten nun auf die Festplatte Ihrer VM kopieren oder mit Ihrer Verarbeitungssoftware öffnen. Achten Sie im zweiten Fall darauf, dass die Software ihre Ergebnisse nicht im EODATA-Repository speichert, da Sie dort keine Schreibberechtigung haben.
Die automatische Einbindung des EODATA-Repositorys beenden
Das Vorgehen hängt davon ab, mit welcher Methode Sie den Zugriff auf das EODATA-Repository eingerichtet haben.
Die automatische Einbindung mit Air Live Drive beenden
Öffnen Sie Air Live Drive. Das EODATA-Repository sollte wie zuvor eingebunden sein:
Wählen Sie nun einen der folgenden Abläufe, je nachdem, ob Sie später wieder mit dieser Methode auf das EODATA-Repository zugreifen möchten:
Die automatische Einbindung beenden und die Verbindungsdaten behalten
Klicken Sie im Bereich von Air Live Drive mit den Verbindungsdaten zum EODATA-Repository auf Disconnect. Sie sollten folgende Rückfrage erhalten:
![]()
Stellen Sie sicher, dass keine Anwendung über Air Live Drive auf das EODATA-Repository zugreift, und klicken Sie auf Yes.
Sobald das Laufwerk unter This PC nicht mehr sichtbar ist und die Schaltfläche Connect statt Disconnect anzeigt, klicken Sie im selben Bereich auf das Zahnradsymbol
. Das folgende Fenster sollte erscheinen:
![]()
Deaktivieren Sie Connect at startup und klicken Sie auf Close.
Das EODATA-Repository sollte nun nicht mehr automatisch eingebunden werden.
Die Verbindung zum EODATA-Repository entfernen
Klicken Sie im Bereich von Air Live Drive mit den Verbindungsdaten zum EODATA-Repository auf das Papierkorbsymbol:
.
Sie sollten folgende Rückfrage erhalten:
![]()
Stellen Sie sicher, dass keine Anwendung über Air Live Drive auf das EODATA-Repository zugreift, und klicken Sie auf Yes.
Warten Sie bis zu einer Minute, bis die Verbindung aus Air Live Drive verschwindet:
![]()
Optional können Sie Air Live Drive über die Systemsteuerung deinstallieren.
Die automatische Einbindung auf einer VM mit vorkonfiguriertem EODATA-Zugriff beenden
Öffnen Sie C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup im Windows-Dateimanager.
Bemerkung
Möglicherweise müssen Sie die Anzeige versteckter Dateien und Verzeichnisse in Windows aktivieren.
Dort sollte sich die Batchdatei mount_eodata.bat befinden:
Diese Batchdatei führt das PowerShell-Skript mount_eodata.ps1 aus C:\rclone aus. Das Skript mount_eodata.ps1 erstellt bei Bedarf eine Rclone-Konfigurationsdatei und bindet das EODATA-Repository ein.
Löschen Sie mount_eodata.bat aus C:\ProgramData\MicrosoftStart Menu\Programs\Startup. Eine Sicherungskopie für eine spätere Wiederherstellung finden Sie im Verzeichnis mount_eodata auf Ihrem Desktop. Dieses Verzeichnis enthält auch eine Sicherungskopie des PowerShell-Skripts mount_eodata.ps1 aus C:\rclone.
Starten Sie Ihre VM neu. Das EODATA-Repository sollte nun nicht mehr automatisch eingebunden werden.
Wenn Sie die Verbindungsdaten löschen möchten, öffnen Sie C:\Users\Administrator\.config\rclone.conf mit Notepad oder einem anderen Texteditor. Entfernen Sie die Zeilen für die Einbindung von EODATA. Sie sehen etwa wie folgt aus; die Zugangsdaten können abweichen:
[EODATA]
type = s3
provider = Other
access_key_id = access
secret_access_key = secret
endpoint = https://eodata.code-de.org
region = s3.fra1-3.cloudferro.com
force_path_style = true
v2_auth = false
Die automatische Einbindung mit manuell konfigurierter quelloffener Software beenden
Öffnen Sie PowerShell.
Wechseln Sie mit folgendem Befehl in das Verzeichnis C:\rclone:
cd C:\rclone
Prüfen Sie den Status des Dienstes für die Einbindung von EODATA:
.\nssm.exe status EODATA
Sie sollten folgende Ausgabe erhalten:
SERVICE_RUNNING
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die automatische Einbindung Ihres Containers zu beenden. Ersetzen Sie mounting-service wie zuvor.
.\nssm.exe stop EODATA
Löschen Sie den Dienst mit folgendem Befehl. Ersetzen Sie mounting-service wie zuvor.
.\nssm.exe remove EODATA confirm
Sie sollten nun eine Ausgabe wie diese erhalten:
Service "EODATA" removed successfully!
Wenn Sie die Verbindungsdaten löschen möchten, öffnen Sie C:\Users\Administrator\.config\rclone.conf mit Notepad oder einem anderen Texteditor. Entfernen Sie die Zeilen für die Einbindung von EODATA. Sie sehen etwa wie folgt aus; die Zugangsdaten können abweichen:
[EODATA]
type = s3
provider = Other
access_key_id = YOUR_EODATA_ACCESS_KEY
secret_access_key = YOUR_EODATA_SECRET_KEY
endpoint = https://eodata.code-de.org
region = s3.fra1-3.cloudferro.com
force_path_style = true
v2_auth = false
Nächste Schritte
Wenn Sie auf Ihrer virtuellen Linux-Maschine auf EODATA zugreifen möchten, folgen Sie stattdessen diesem Artikel:
EODATA unter Linux mit S3FS auf CODE-DE-Lab einbinden.
Weitere Möglichkeiten sind:
Wenn Sie Methode 1 dieses Artikels verwendet haben oder eine VM mit automatischer Einbindung des EODATA-Repositorys besitzen, können Sie mit der hier beschriebenen quelloffenen Software auch auf private Object-Storage-Container in der CODE-DE-Lab Cloud zugreifen. Weitere Informationen finden Sie in Wie kann man einen Objekt-Speicher-Container als Dateisystem in Windows einbinden?.
. Das folgende Fenster sollte erscheinen:
.